Donnerstag, 2. August 2007

Kuta - das australische Ballermann

Bald muss ich auch von Bali Abschied nehmen, daher begab ich mich heute auf nach Kuta, da der Flughafen gleich ums Eck ist. Nein - ich will keinen Rekord im "Ueberpuenktlich-am-Flughafen-sein" aufstellen, sondern bloss noch eineinhalb Tage am Strand geniessen.

Kuta ist ein Fischerdorf ...das war es zumindest vor 30 Jahren. Seitdem mussten die Fischer den Hotels, McDonalds, Starbucks und dergleichen Platz machen. Auch die kleinen Doerfer noerdlich von Kuta haben sich in riessige Touristenmekkas verwandelt, sodass man auf der Hauptstrasse nicht mehr sieht, wo das eine "Dorf" aufhoert und das naechste beginnt. Ueberall Restaurants, Hotels, Diskos, Touristen, ...

Jetzt habe ich also wieder mein "erstes" Bali gefunden, aber im Gegensatz zu Satur gibt es hier keine riessigen Hotelresorts, sondern eben kleinere Travellerunterkuenfte. Ich darf mich nicht beschweren - das habe ich vorher gewusst. Zum Flughafen sind es nur ca. 10 Minuten...

Viele Australier assoziieren mit Bali nur Kuta. Warum auch mehr? Hier gibt es mehrere-Meter-hohe Wellen und der ganze Strand (ueber zig Kilometer nur schoenster Sandstrand mit dazugehoerigem Koerperkult) ist uebersaet mit Surfbrettern und dazugehoerigen Surfern.

Da das Meer - wie gesagt - ziemlich "wellig" ist und es zuerst laaaange flach ist, eignet es sich nicht so besonders zum Schwimmen. Macht nix - herumliegen am Strand kann man trotzdem und nebenbei hat meine kleine Herberge einen eigenen Pool...

Die einzige "Sehenswuerdigkeit" hat einen traurigen Beigeschmack. Es handelt sich um eine Gedenkstaette am hiesigen "Ground Zero". Hier explodierten 2002 die Bali-Bomben - ueber 280 Menschen (die meisten davon Touristen) starben dabei.

Viel schoener dagegen ist der traumhafte Sonnenuntergang hier zu geniessen (bin ja hier an der Westkueste).

Bis bald,
Basti

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