Samstag, 30. Juni 2007

Danau Maninjau - die Abreise

Schon die letzten beiden Posts gelesen?

Heute vormittags habe ich noch den See genossen. Danach ging es mit einem (wirklich) kleinen Bus zurueck nach Bukittinggi. Nachdem die Fuesse richtig zusammengeschlichtet wurden (die Sitzreihen kann man selbst fuer asiatische Verhaeltnisse als aeusserst eng bezeichnen), dauerte die Fahrt ueber die 44 Kehren auf das Bukittinggihochland hinauf ca. 2 Stunden.


In Bukittinggi noch das Panorama View genossen sowie noch ein wenig sightseeing in die japanischen Hoehlen unternommen.

Morgen geht es nordwaerts. Aus Bequemlichkeit, aber vorallem aus organisatorischen Gruenden (eine naehere Erlaeuterung erspare ich euch hier und jetzt) entschloss ich mich gegen eine 15 stuendige Busfahrt (soll angeblich sehr unangenehm sein - kalt, es wird geraucht (die Indonesier rauchen wirklich immer und wirklich ueberall - werde eine pechschwarze Lunge haben, wenn ich zurueck komme), ...) und fuer einen (nicht wirklich wesentlich teueren) Flug. Dank Hilfe einer Liste des oesterreichischen Aussenministerium konnte ich mich fuer eine (relativ) sichere Fluglinie entscheiden. Kostet sogar weniger, als die unsicherere, dafuer komme ich auch erst sehr spaet in Medan an. Aus diesem Grund werde ich mich morgen wahrscheinlich wieder nicht melden.

Bis vielleicht bald,
Basti

Freitag, 29. Juni 2007

Danau Maninjau - die Rundreise

Schon das letzte Post gelesen?

Am See waren nur eine handvoll Touristen (2 Franzosen, 2 Australier, eine Spanierin und ein Deutscher) und die Bezeichnung “see you” konnte man wirklich woertlich nehmen.

Gestern war ich so sehr voller Elan, dass ich nicht widerstehen konnte, mir ein Fahrrad zu besorgen. Bei tropischen Temperaturen ging es los, um die 51 km Strasse um den See herum zu bewaeltigen. Da die erste Haelfte Dank des Dschungels grossteils schattig war, war der Ritt gar nicht so arg schlimm; vorbei bei unzaehligen Reisfelder und durch etliche Doerfer, Leguane kreuzen die Strasse, Affen pfluecken fuer ihre Herrcherln brav Kokosnuesse…

Obowohl ich sicherlich mindestens 5 Liter Wasser getrunken habe, hatte ich dennoch ein Fluessigkeitsdefizit von mehreren Litern.

Nach einer erfrischenden Dusche verbrachte ich den restlichen Tag relaxend am Ufer des Sees – wohlverdient.

Donnerstag, 28. Juni 2007

Danau Maninjau - die Anreise

Wie ihr ja vielleicht mitbekommen habt (und ich ja eh duch das "Bis vielleicht(!) bald" angedeutet habe), war ich die letzten zwei Tage fernab jeglicher Internetverbindung. Es freut mich aber umso mehr, dass ihr trotz meiner Unregelmaessigkeit dennoch (hoffentlich) regelmaessig hier reinschaut.

Was ist passiert? Vorgestern ging es auf zum Danau (=See) Maninjau; auf dem Weg dorthin noch kurzen Zwischenstopp am heimischen Wasserbueffelmarkt eingelegt. Beim Aussichtspunkt angekommen, liess ich mich beim Einstieg zu einem Dschungelpfad rausschmeissen.

Ich solle auf dem Hauptpfad bleiben. Leicht gesagt – “Haupt”pfad. Teilweise waere ich froh gewesen, auch bloss einen “Neben”pfad erkennen zu koennen. Falls ich mich verirren sollte, so sagte man mir, soll ich einfach nur bergab gehen. Frueher oder spaeter komme ich schon beim See raus. Schon mal probiert vom Kahlenberg einfach nur querfeldein bergab zu gehen? Nun ja – hier schaut der Kahlenberg etwas anders aus. Dschungel, Dschungel, Dschungel – nein: sehr steiler Dschungel, sehr steiler Dschungel, sehr steiler Dschungel.

Und ja – eine Wasserflasche soll ich mitnehmen! Nona – hab ja Durst. Nein – eine leere Wasserflasche! Wie jetzt? Wegen den Viechern, vorallem wegen den Schlangen. Bitte? Einfach Flasche dauernd zusammendruecken, um mit dem Laerm die Tiere zu verscheuchen. Gesagt – getan. Ich sah zwar keine Tiger (werden hier ab und zu gesichtet), auch keine Affen (bloss deren Bruellen gehoert), dafuer blieb mir eine Begegnung mit den Kriechtieren auch erspart.

Nach drei Stunden Bergabmarsch auf diesem glitschigen (max.) Trampelpfad habe ich dann endlich den See erreicht und mich in einem schoenen aber lautem Quartier eingenistet.

Mittwoch, 27. Juni 2007

Bukittinggihochland

Heute hab ich mir einen Driver genommen. Somit ging es auf dem Socius sitzend los (ja – ich hatte einen Sturzhelm auf …und aufgrund der allgemeinen Fahrweise hier extra das Verbandzeug in den Rucksack gepack), um das Bukittinggi-Hochland (immerhin 900m hoch), welches von zwei riessigen Vulkanen (einer noch aktiv) umringt wird, zu besichtigen (war der Satz zu lang?).


Super Landschaft. Ueberall Reisfelder, Palmen, wieder Reisfelder, …. Dank meines Drivers weiss ich jetzt, dass Kaffeebohnen nicht in kleinen Alukapseln heranwachsen. Auch Kakao, Zitronengras und etliche andere Gewuerze (die ich jetzt nur dem Geruch nach zuordnen kann, nicht aber dem Namen nach) wachsen hier wild durcheinander.


Natuerlich stand die Rundreise offiziell im Zeichen der Geschichte. So wurde brav sowohl das Koenigsgrab des letzten Koenigs hier sowie der Prinzessinenpalast besichtigt. Den Koenigspalast habe ich leider nicht mehr gesehen, da dieser die unangenehme Angewohnheit hat, alle 200 Jahre – weil voellig aus Holz – abzubrennen. Und da er zuletzt am 29. Februar 1807 abgebrannt ist, bin ich um 4 Monate zu spaet gekommen.

Das wirklich schoene aber war das Leben hier zu beobachten. Maerkte, Waeschewaschen, … Auch schoen war, dass ich nicht zu Touristenspots gefuehrt wurde. Ist aber auch unmoeglich hier, da es so gut wie keine Touristen (mehr) gibt. Wurden bis 1997 die (vorwiegend hollaendische) Touristen hier Busweise herumgefuehrt, gibt es seit den damaligen Unruhen keine Touris mehr vor Ort. So sind die ehemaligen Touristengeschaefte leer und alles wirkt irgendwie ausgestorben. Aber angeblich kehrt allmaehlich wieder der Tourismus zurueck.

Morgen geht es westwaerts zum Danau Maninaju (sicher jetzt falsch geschrieben).

Bis vielleicht bald,
Basti

Dienstag, 26. Juni 2007

Sumatra - Bukittinggi

Heute ging es in aller Herrgottsfruehe (da habt Ihr vielleicht gerade erst zu Abend gegessen) nach Sumatra. Schon vom Flugzeug konnte man Dschungel, Dschungel und nochmals Dschungel sehen.

Bin dann gleich vom Flughafen in Padang ins 90km weiter noerdlich (der Sonne entgegen) gelegene Bukittinggi gefahren. Die Fahrt war atemberaubend. Einerseits wegen der wirklich wunderschoenen Landschaft (Dschungel, Baeche, Doerfer, …), andererseits wegen der Fahrweise der Einheimischen. Haette ich bloss einen Gurt gehabt. Hier wird links und rechts ueberholt, bei Gegenverkehr und auch wenn der Gegenverkehr gerade ueberholt (die Strasse ist nach westlichem Standard max. zweispurig – hier schaffen es vier Autos und zwei Mopeds nebeneinander).

Schweissgebadet (nicht die Hitze, sondern Angst war der Grund dessen) bin ich dann in Bukittinggi angekommen. Man sieht sofort, dass es sich hier um ein Dritte-Welt-Land handelt. Alles alt und kaputt, viel Laerm und Schmutz, … Die Leute aber sind alle wahnsinnig nett und (fast zu) zuvorkommend.

Und schon ging es auf zu einem kleinen Stadtrundgang. Da die einzigen Attraktionen (ein Museum und ein Fort) mitten in einem Zoo liegen, musste ich diesen auch besuchen. Pechlarner haette einen Herzkasperl bekommen, wenn er das sehen haette muessen. Dreck in den viel zu kleinen Gehegen, rostige Gitterstangen, …

So; versuche mich hier nun etwas zu aklimatisieren und werde sicher frueh schlafen gehen (daher dieses Post schon frueh). Ab nun werde ich nicht mehr jeden Tag hier was reinstellen koennen (natuerlich werde ich es versuchen). Denn selbst in der 95.000 Einwohner grossen Stadt gibt es gerade mal 1 ½ Internetcafes und die Verbindung ist alles andere als schnell. Daher wird es wohl auch nichts mehr mit (so vielen) Fotos, da das uploaden Stunden dauert.

Bis vielleicht bald,
Basti

Montag, 25. Juni 2007

Singapur - Meister Proper Asiens


Wo sind die zwei Unterschiede auf den beiden Bilder versteckt? Gefunden? Ich weiss selber auch, dass auf dem einem Bild die Skyline von Singapur und auf dem anderem die Seilbahn auf die Freizeitinsel Sentosa zu sehen ist. Danke vielmals! Nein - der Unterschied sind die beiden Punkte auf dem ersten Bild am oberen Rand. Nachdem meine Kamera Dreck am Sensor hatte und kein Geschaeft in der Lage war, diesen zu entfernen, da dies nur bei Nokia selbst ginge, bin ich also heute am Vormittag hin. Gestern ging es nicht, da Sonntag war und irgendwer am Sonntag hier auch frei haben muss, damit man die liberalen Shoppingzeiten auch nuetzen kann. Man hat mich vorgewarnt, dass die Reparatur mind. 4 Tage dauern wird. Voila - nach 15 Min. war meine Kamera wieder wie neu. Nun kann die Fotosafari beginnen. Singapur ist wirklich sauber! Apropos sauber: die Leute halten sich hier wirklich (fast) alle an die strengen Gesetze. Ueber die Strasse wird nur bei Ampeln (und dann auch nur bei gruen) gegangen. Mist auf der Strasse? Nicht einmal ein Hundetruemmerl. Selbst die Taxifahrer fahren ausnahmslos nur angeschnallt...

Mit gereinigtem Sensor ging es nun ueber die Orchardstreet in den botanischen Garten von Singapur. Viele, viele verschiedene Blumen, Baeume, Straeucher, Seen, ... in einer endlos grossen Parkanlage. Auch sehr schoen - auch sehr heiss.

Dann ging es in den Sueden auf die Insel Sentosa, der Freizeitpark von Singapur (Bild oben). Auf dieser kleinen Insel findet man Straende, Delphinshows, Golfplatz, Sommerrodelbahn, Tennisplaetze und auch den suedlichsten Punkt des asiatischen Festlandes, welcher ueber eine kleine, enge Hanegebrueck erreichbar auf einer ganz kleinen Insel suedlich von Sentusa liegt. Warum man nun zwei Bruecken ueberqueren muss, um dann auf der zweiten Insel den suedlichsten Punkt des asiatischen Festlandes zu erreichen, ist mir ein Raetsel.

Abendgegessen wurde sodann im Chinatown. Nun hab ich doch noch ein Internetcafe aufgesucht, da ich meine erste Speicherkarte vor Indonesien brennen will. Morgen geht es auf nach Sumatra. Ob ich dort Internetzugang habe, weiss ich nicht. Selbst hier in Singapur gibt es mehr ausgespuckte Kaugummis auf den Gehsteigen, als Internetcafes. Vielleicht liegt es hier daran, dass sowieso jeder ein Handy mit Internetzugang hat, in Sumatra aber...

Vielleicht bis bald,
Basti

Sonntag, 24. Juni 2007

Singapur - die Mariahilferstrasse Asiens

Man stelle sich die Mariahilferstrasse vor. Gut - das geht ja noch. Nun stelle man sich die Mariahilferstrasse mit einer Breite von 23km und einer Laenge von 42km vor. Ja, das ist Singapur. Ueberall wo man hinschaut nur Einkaufscenter; noch dazu mit aeusserst liberalen Oeffnungszeiten (teilweise 24/7), was das Einkaufen aeusserst angenehm macht, vorallem fuer Touristen, die an einem Sonntag wo ankommen. Diese Aussage lasse ich mal so fuer eine Diskussion ueber eine liberalere Ladenzeit bei uns so im Raum stehen...

Heute ging es zunaechst kurz durch mein Little India. Zufaellig durfte ich eine Zeremonie (keine Ahnung, was es war; am Schluss wurde Obst und bissl Stoff verbrannt - wer weiss, was das war: wuerde mich auch interessieren) miterleben.

Danach ging es mit der Metro ueber die Orchard Road nach Chinatown. Die Metro in Singapur ist mit einem Flughafen zu vergleichen. Steigt man in Indien ein, kommt man nach dem Duty Free (Orchard Road) in China an.

Die Orchard Road ist das Mekka eines jeden Kaufsuechtigen. Ist Singapur nicht schon alleine voll genug mit Einkaufszentren, so muss es dennoch die Orchard Road geben. Diese 2,5km (!) lange Strasse besteht NUR aus Einkaufszentren. Ein Einkaufszentrum neben dem anderen, jedes einzelne in einer Groesse, wo die Lugner City nur schwer - wenn ueberhaupt (eher Donauzentrum) mithalten kann. Bei der Qualitaet kann die Lugner City ohnehin einpacken. Tiffany neben Swarovski neben MGO neben Benetton neben ... Es gibt hier nichts zu kaufen, was es nicht gibt.

Vor lauter Depression, dass ich nichts einkaufen kann, da ich nicht soviel herumschleppen will (ausserdem nicht unbedingt sooo viel billiger, aber doch...), mache ich mich auf nach Chinatown. Und obwohl ich noch nie in China war, kann ich dennoch behaupten, dass hier alles so ist wie in China... In den chinesischen Geschaeften bekommt man alles, was das Herz begehrt (wenn man auf Antilopenhoerner der Gesundheit wegen steht...). Ein Spaziergang durch die Gassen erspart mir das muehevolle Bekraxeln der chinesischen Mauer (wird aber auch mal drankommen).


Danach weiter zur Riverside und in den viktorianischen Teil von Singapur, wo Sir Russel (der Gruender von Singapur) 1819 zum ersten Mal das Land betrat (damals hatte Singapur 150 Einwohner). Nach dem Nachtmal noch schlendern an der Riversideflaniermeile bis es dann wieder heimwaerts ins lebhafte Little India ging.

Bis bald,
Basti

PS: Bilder von gestern aktualisiert
PPS: Hier gibt es keine bis kaum Internetcafes, weiss nicht, ob ich morgen was schreibe. Uebermorgen bin ich sowieso schon in Sumatra. Und ob es dort Internet gibt...

Also bis vielleicht bald,
Basti

Samstag, 23. Juni 2007

Singapur - die Schweiz Asiens

Gestern Bangkok - heute Singapur. Mein Gott; leben wir in einer schnellen Welt...

Aber alles der Reihe nach:
Gestern also zur ersten Anprobe bei meinem indischen Schneider. Die Anzuege schauen super aus. Naja, eigentlich habe ich noch nicht viel gesehen, da ich ein Stueck Stoff angezogen bekam, wo man mit viel Fantasie ein Sakko erkennen konnte. Ganz ohne Aermel, Knoepfe, Taschen, ... Hier wurde noch eine Nadel reingesteckt, dort mit Kreide paar Striche gezogen... Man darf gespannt sein. Nachher noch zu einem legalen Abstecher in die Patpong Road.

Heute stand am Vormittag ein gemuetlicher Spaziergang durch die Non-Tourists-Einkaufszentren von Bangkok am Programm. Zu Mittag mit dem Taxi zum Airport. Da ploetzlich (ich hatte zum Glueck schon sicheres Flughafendach ueberm Kopf) ein wirklich heftiges Unwetter ueber Bangkok hereinzog, verspaetete sich mein Flug um eine Stunde.

Um 21oo (wieder Uhr um eine Stunde nach hinten stellen) bin ich dann in Singapur gelandet und habe mich gleich strafbar gemacht, da ich nicht widerstehen konnte und Kaugummi importiert habe. Zum Glueck haben sie mich nicht erwischt. Hier sind sie aber allgemein ziemlich streng: nur bei Zebrastreifen oder Ampeln darf man Strassen ueberqueren; Spucken verboten; wehe man vergisst das Runterspuelen in oeffentlichen Toiletten (keine Sorge - da wuerde ich mich sogar bei uns nie strafbar machen); das Ueberziehen der Visazeit wird sogar mit der Pruegelstrafe bestraft. Dafuer ist die Stadt wirklich sauber, kann man nichts sagen.

Dass Singapur zu den reichsten Laendern/Staedte der Welt gehoert, konnte ich schon bei der Taxifahrt vom Flughafen feststellen. Das Taxometer begann bei einem Betrag zu laufen, den man in Bangkok nach einer mehrtaegigen Stadtrundfahrt zahlen muss (trotzdem noch etwas billiger als bei uns). Die Taxis bieten den Gaesten dafuer hinten wirklich Beinfreiheit. Asiaten koennten hinten in aller Ruhe schlafen (der Laenge nach). Auch sieht man - im Gegensatz zu Bangkok - keine alte oder schmutzige Autos. Waere ich mit meinem Golf in Bangkok noch "The King of the Streets", duerfte ich hier wohl nicht einmal die Grenze passieren.

Mein Hotel liegt mitten im indischen Viertel. Singapur ist ein Mischmasch von vielen Voelkern unterschiedlichster Kulturen. Ein jedes Voelkchein lebt brav in seinem Viertel. Selbst im Chinaviertel wohnt man je nach Provinzherkunft in der jeweiligen Strasse. Ich bin also nun im indischen Teil gelandet (8% der Bevoelkerung Singapurs sind Inder). Obwohl ich noch nie in Indien war, kann ich dennoch behaupten, dass hier alles so ist wie in Indien. Nur Inder in indischen Gewaender essen in indischen Lokalen und kaufen in indischen Geschaeften ein... Hier konnte ich sehr gut original indisches Essen geniessen - echt lecker.

Mein Zimmer hat zwar kein Fenster, dafuer aber einen Flachbildfernseher (ein anderer haette nicht Platz gehabt); ist sauber und nett - was will man mehr?

Bis bald,
Basti!

Freitag, 22. Juni 2007

Bangkok - die Frisur ist weg

Dank der patentierten SK-Anti-Jetlag-Methode so gut wie keine Probleme in der Frueh gehabt. Heute stand - wie bereits gestern angekuendigt - bissi Sightseeing am Programm.


Da Koenigspalast und Co bereits von mir im letzten Jahr erkundet worden sind, ging es gleich los zum Erawan-Schrein, welchen man erbaut hat, nachdem es beim Bau des Erawan-Hotels zu einigen tragischen Unfaellen gekommen ist. Nach Errichtung dieses Schreins gab es keine Zwischenfaelle mehr... Gegen Spende der Betenden tanzen bunt gekleidete Damen traditionelle Thai-Danksagungstaenze (am Bild hinten im weissen Haeuschen). Interessant zu beobachten.

Weiter ging es zum Marmorwat, ein Wat aus Marmor - nona. Auch sehr schoen, auch sehr heiss. Nach Besichtigung von diesem gings dann per Taxi (kosten fast nix und sind angenehm klimatisiert) zum Golden Mount Wat - ein hoher, gelb angemalter, kuenstlicher Huegel, auf dem ein Chedi steht. Der quallvolle Aufstieg uber 300-und-irgendwas Stufen ist aber Dank der schoenen Aussicht auf jeden Fall lohnenswert.

Zu Fuss dann via "Grosse Schaukel" zur Khaosan Roadm ins Backpacker-Viertel. Von dort ging es dann wieder heimwaerts. Somit duerfte ich nun wirklich alle Sights von Bangkok gesehen haben und kann mich nun voll aufs Bangkoker Leben konzentrieren.


Da meine ach-so-lange Haarpracht hier aufgrund der Hitze unvorteilhaft ist, ging es auf zum Figaro. Der Titel dieses Posts truegt, da nicht bloss die alte Frisur gegangen, sondern zum Glueck auch eine neue herzeigbare Frisur gekommen ist (das Photo ohne Gegenblitz wird aber hier dennoch nicht veroeffentlicht). Danach habe ich meinen Fuessen noch eine einstuendige Fussmassage gegoennt, in der Hoffnung, dass sie es mir die naechsten Wochen Dankbar sein werden.

Heute geht es noch zur Anprobe zum Schneider; morgen dann auf nach Singapur.

Bis bald,
Basti

PS: Gewoehnt Euch nicht so sehr an meine Blogs. Erstens geht es bald nach Sumatra, wo die Welt noch nicht Internet-verseucht ist und zweitens sind dort die Verbindungen langsamer als hier, dass - wenn ueberhaupt Internet vorhanden - keine/nicht so viele Photos von mir veroeffentlicht werden.
PPS: Manche Bilder haben leider zwei kleine Flecken im oberen Bereich - werden von mir daheim in muehevoller Arbeit wegretuschiert.

Donnerstag, 21. Juni 2007

Bangkok - die Frisur sitzt

Die gute Nachricht vorweg: bin gut angekommen. Eine schlechte Nachricht gibt es gar nicht (ausser vielleicht, dass diese Tastaturen hier wieder einmal gewoehungsbeduerftig sind...). Das Wetter ist fast ertraeglicher als in Wien. Zwar 33C, aber dafuer bewoelkt und dunstig (oder ist das Smog?).

Der Flug war sehr komfortabel. Vorsorge ist die schoenste Sorge, aber in diesem Fall voellig ueberfluessig. Aus "brennender" Vorsicht vor einer Thrombose wurde mir eine Spritze verabreicht. Und das, obwohl ich die ganze Reihe im Flieger fuer mich gehabt habe und ich auch vollkommen ausgestreckt schlafen konnte (Do&Co uebrigens fuer Flugzeugessen sehr gut). Bild: Ach wie lustig: da wurde es hell ueber dem schwarzen Meer (Gewitter ebendort, welches wir umflogen).

Bangkok hat sich innerhalb des letzten Jahres (soweit ich es bis jetzt gesehen habe) eigentlich nicht wirklich veraendert, ausser dass es einen voellig neuen riessigen schoenen Airport gibt und die Polizeipraesenz (oarg, wie oft man das "z" verwendet, welches sich hier an einem voellig falschem Plat"y" auf der Tastatur befindet) ueberall etwas staerker wurde. Da es diesmal eben nicht mein erster Bangkokbesuch ist (1, 2, 3, 4, 5) kann ich es auf Sightseeing-Ebene etwas ruhiger angehen.

Mein erster Weg war daher nach dem Asia Hotel (mein Zimmer im zehnte Stock mit schoener Aussicht - siehe Bild) gleich hin zum Schneider. Habe nach langer heimischer Internetrecherche einen - glaublich (-> fuer alle Juristen) - ziemlich guten indischen (1. Indiz fuer beste Qualitaet) Schneider gefunden und wurde genauestens vermessen (da erfaehrt man Dinge...: mein linkes Bein ist (genauso wie mein linker Arm) kuerzer als die rechte Seite). Sein Geschaeft war gut besucht (2. Indiz). Ausserdem ist er keiner dieser 99-Euro-fuer-drei-"Massanzuege"-und-4-Hemden-innerhalb-von-24-Stunden-die-nach-einem-halben-Jahr-zerfallen-Schneider. Ich habe schon zwei Anprobetermine bekommen (3. Indiz fuer beste Qualitaet). Wenn es stimmt, was er gesagt hat, wird bei mir nur Kaschmir verarbeitet (Stoffe fuehlen sich zumindest auch so an). War gar nicht so eine leichte Entscheidung, welche Stoffe ich fuer meine zwei Anzuege und Masshemd nehme, bei dieser Auswahl... Schlussendlich war der Preis das 4. Indiz fuer hervorragende Qualitaet. Fuer hier - wenn alles passt - absolut ok (natuerlich teurer als diese 99-Euro-fuer-drei-"Massanzuege"-und-4-Hemden-innerhalb-von-24-Stunden-die-nach-einem-halben-Jahr-zerfallen-Schneider) fuer Europa aber fast schon peinlich. Naja - jetzt kann ich nur hoffen, dass die Indizien sich bewahrheiten und er nicht bloss ein sehr gut getarnter 99-Euro-fuer-drei-"Massanzuege"-und-4-Hemden-innerhalb-von-24-Stunden-die-nach-einem-halben-Jahr-zerfallen-Schneider ist.


Danach ging es zum Shopping-Center am Siam-Square, da dort ein guter Food-Court ist, wo ich meine Geschmacksknospen langsam wieder ans asiatische Essen heranfuehrn konnte - incl. Stickey Rice with Mango; fast so gut wie selbstgemacht ;-)! Weiter gings nun hierher - ins Internetcafe; gleich vis a vis von meinem Hotel. Auf dem gleichen Sessel bin ich schon vor einem Jahr gesessen (sogar mein Passwort fuer den e-Mail-Account war noch gespeichert - scherz, natuerlich nicht!). Jetzt haben wir es hier schon 20oo Uhr und ich bin gespannt, was mein Koerper zur Zeitverschiebung sagt.

Morgen gibts dann bissl sightseeing-light und Abends gehts auf zur ersten Anprobe.

Bis bald,
Basti

PS: Fuer alle Heidi und Bruce Fans: Drama, Drama, Drama (vor dem Siam-Shopping-Center):

Dienstag, 19. Juni 2007

KARTENMATERIAL

Für Euch habe ich weder Kosten noch Mühen gescheut und Karten meiner Reise zusammengestellt.

Wo liegt Indonesien?

Meine geplante Reiseroute schaut etwa so aus:
Wien - Bangkok - Singapur - Sumatra - Java - Bali - Kuala Lumpur - Bangkok - Wien

Rot = Hinreise, Grün = Indonesien, Gelb = Rückreise
(werde mir bei Hin- und Rückreise Zeit lassen - habe sie ja gerade zuvor durch copy & paste gespart)

Hier noch Detailkarten der drei indonesischen Inseln, die ich anziele (in dieser Reihenfolge: Sumatra, Java, Bali):




PS: Durch klicken auf die einzelnen Karten werden diese wirklich, wirklich erstaunlich groß.

Montag, 18. Juni 2007

Wien

So - nun hat mich das Fernwehfieber also wieder erwischt. Diesmal muss Indonesien d'ran glauben.

Der erste Blog dürfte Euch als aufmerksame Leser ja bekannt vorkommen (siehe Link auf der rechten Seite): Ich werde versuchen, hier in regelmäßigen Abständen (1x alle zwei Monate ist auch "regelmäßig"; und da ich sowieso nur anderthalb Monate unterwegs bin...) von mir hören zu lassen und Euch über meine Reise am laufenden zu halten.

Dadurch erspare ich mir das Aussenden von Massen-Mails, die dem einen oder anderen auf die Nerven gehen könnten. Wer Lust hat, kann hier reinschauen.

Da ich diesmal im Gegensatz zur letzten Reise wirklich nicht die ganze Zeit an Orten sein werde, wo man das Wort Internet kennt, kann ich auch nicht versprechen, dass ich hier all zu oft was reinschreiben werde. Außerdem ist - vorausgesetzt vorhanden - das Internet in Indonesien wesentlich langsamer als jenes in Thailand. Ich werde mein Bestes geben, aber wie gesagt, falls das hier der einzige Beitrag bleiben wird, liegt es einfach daran, dass ich entweder keine Zeit hatte oder nirgendwo Internet gefunden habe (oder vielleicht solltet ihr mal wieder auf "neu laden" bzw. "refresh" klicken).

PS: Diese Seite verfügt über ein "dynamisches Lesezeichen" zum Abonnieren. Einfach unten auf Posts (Atom) draufdrücken, als "dynamisches Lesezeichen" abonnieren und Ihr seht dann immer, wenn hier was neues geschrieben wurde!

PPS: Ich freue mich natürlich über e-Mails (aber bitte keine Massen-e-Mails, sonst bekommt Ihr auch welche von mir - hehe) bzw. Kommentare von Euch.

PPPS: Diese Seite war die einzige "copy&paste"-Geschichte hier. Obwohl - ich werde auch wieder einige Zeit in Bangkok verbringen und da "copy & paste" mir ja ziemlich viel Zeit erspart (gell Oli) ...