Bin dann gleich vom Flughafen in Padang ins 90km weiter noerdlich (der Sonne entgegen) gelegene Bukittinggi gefahren. Die Fahrt war atemberaubend. Einerseits wegen der wirklich wunderschoenen Landschaft (Dschungel, Baeche, Doerfer, …), andererseits wegen der Fahrweise der Einheimischen. Haette ich bloss einen Gurt gehabt. Hier wird links und rechts ueberholt, bei Gegenverkehr und auch wenn der Gegenverkehr gerade ueberholt (die Strasse ist nach westlichem Standard max. zweispurig – hier schaffen es vier Autos und zwei Mopeds nebeneinander).
Schweissgebadet (nicht die Hitze, sondern Angst war der Grund dessen) bin ich dann in Bukittinggi angekommen. Man sieht sofort, dass es sich hier um ein Dritte-Welt-Land handelt. Alles alt und kaputt, viel Laerm und Schmutz, … Die Leute aber sind alle wahnsinnig nett und (fast zu) zuvorkommend.
Und schon ging es auf zu einem kleinen Stadtrundgang. Da die einzigen Attraktionen (ein Museum und ein Fort) mitten in einem Zoo liegen, musste ich diesen auch besuchen. Pechlarner haette einen Herzkasperl bekommen, wenn er das sehen haette muessen. Dreck in den viel zu kleinen Gehegen, rostige Gitterstangen, …So; versuche mich hier nun etwas zu aklimatisieren und werde sicher frueh schlafen gehen (daher dieses Post schon frueh). Ab nun werde ich nicht mehr jeden Tag hier was reinstellen koennen (natuerlich werde ich es versuchen). Denn selbst in der 95.000 Einwohner grossen Stadt gibt es gerade mal 1 ½ Internetcafes und die Verbindung ist alles andere als schnell. Daher wird es wohl auch nichts mehr mit (so vielen) Fotos, da das uploaden Stunden dauert.
Bis vielleicht bald,
Basti
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