Die Fahrraeder hier sind auf dem neuesten Stand (hier genauso wie am Danau Maninjau). Zwar rosten sie hier und da, sind aber dafuer mit einer automatischen Gangschaltung ausgestattet. Allerdings duerfte diese Erfindung noch in den Kinderschuhen stecken, da sie jedesmal, wenn sie schalten, ausgerechnet den unnoetigsten Gang auswaehlen.Nun ja; es ging also los. Nach 4 km die ersten Sehenswuerdigkeiten - naemlich ein Koenigsgrab samt steinernen Sessel - erreicht. Touristen sind hier wirklich noch Mangelware, sodass die Verkaeufer der unzaehligen Souvenirshops, welche zu besseren Zeiten errichtet worden sind (bis 1997), einem zu zehnt umzingeln und erst gehen lassen, wenn man etwas erstanden hat.
Mit einem geschnitzten Kugelschreiber aus Holz ging mein Ritt weiter, vorbei an unzaehligen Doerfer mit den typischen Haeuser hier (Bilder folgen), vorbei an Wasserbueffel, vorbei an sonstigen unzaehligen Impressionen.
Nach 2 Stunden Fahradfahrt bei tropischer Hitze, kam bei mir schoen langsam Zweifel auf. Hmmm... eigentlich sollte ich bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von soundso ja schon laengst die 13 km geschafft haben; zwar automatische Gangschaltung, aber leider kein Tacho am Fahrrad. Also fragte ich nach, wo denn nun dieses Museum sei. 10 km noch. Das gibts nicht - so langsam war ich wirklich nicht. Nein - 10 km wieder zurueck. Selber schuld, haette ich wohl besser die Augen aufgemacht und das kleine verrostete Taferl entdeckt. Also wieder retour...
Das Museum war nett, gerade einmal gross genug, um als Museumchen bezeichnet werden zu duerfen. Das eigentliche Museum habe ich heute aber auf der gesamten Fahrt gesehen. Im Nachhinein betrachtet hatte ich wirklich Glueck, dass ich statt 26 km stolze 46 km geradelt bin (und es war ziemlich huegelig, um hier nochmals auf meine Leistung aufmerksam zu machen ...und heiss war es auch!).Morgen? Ja morgen, da kehre ich wahrscheinlich wieder zu meinem alten Motto zurueck...
Bis bald,
Basti!
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