Dort ins Wasser reinhuepfen und los ging es auch schon mit dem Stroemungstauchen. Stroemungstauchen? Das stellt man sich am besten mit einem Bahnhof in 25 m Meerestiefe vor.
Zuerst ging es also runter zum Bahnhof und rein in den Zug. Es handelt sich um einen Liegewagen, also muss man sich auch flach hinlegen. Und los geht die Reise...
Man muss nichts tun - man laesst sich einfach von der Stroemung treiben. Schaut man beim rechten Fenster des Zuges raus, sieht man unendliche Weiten. Nur blau, nichts als Meer. Beim linken Fenster hingegen zieht die Landschaft vorbei - und das in einem Abstand von ca. einem Meter. Statt Baeume, Weiden und Straeucher hat man Korallen (hart und weich); anstatt grasende Kuehe und Schafe sieht man eben fressende, spielende, ... Fische - einmal mehr in allen moeglichen Formen und Farben.
Als ich gerade beim falschen Fenster rausschaute, schwamm auf der rechten Seite ein Mola Mola (siehe Bild) vorbei.Ich musste mich auf der offenen Seite mit einer spanischen Makrele begnuegen. Dafuer wieder Loewenfische, Nasenfische, Papageienfische, usw gesehen.
Nach zwei Tauchgaengen ging es schon wieder heimwaerts. Den Nachmittag dann am "White Sand Beach" verbracht. Nomen ist mal wieder omen. Die aussergewoehnlich hohen Wellen (bis zu 3 Metern - wirklich) verhinderten ein angenehmes Schwimmen, dafuer ein umso besseres "Wellenspringen". Allerdings war der Sog so stark, dass man - wenn man nicht aufpasste - schon im knoecheltiefen Wasser aufgrund des Soges der zurueckfliessenden Wellen umflog. Bin aber wieder gut gestrandet.Bis bald,
Basti
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