Donnerstag, 19. Juli 2007

Gunung Bromo

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Die Nacht war wirklich auesserst kurz. Vielleicht mag es daran gelegen haben, dass der erste Programmpunkt meiner Tour "Mount Bromo Sunrise" hiess.

Nun ja; um 4oo Uhr ging aus auf jeden Fall los auf den Gunung (=Berg) Penanjakam, immerhin 2770 Meter hoch und dementsprechend kalt. Viele, viele Toursiten, welche ein Abenteuer neben ihrem Pauschalurlaub auf Bali suchen, oder aber auch einfach auf dem Weg von Jakarta nach Bali hier vorbeikommen, versammelten sich am Aussichtspunkt. Von dort sollte man einen guten Blick auf den kleineren Vulkan Bromo haben. Konnte ich wieder nicht beurteilen, da eine dicke Wolkendecke bei Sonnenaufgang jeglichen Blick auf Bromo verhinderte. Dafuer war der etwas weiter entfernte Vulkan Gunung Semerd schoen zu sehen (inkl. zwei kleinen Eruptionen).

Anschliessend ging es weiter zum Mount Bromo itself, welcher ueber 253 Stufen selbst fuer beschlapfte Bali-Touristen leicht zu erklimmen ist. Oben angekommen machte ich es wenigen anderen Touristen gleich und ging am Kraterrand entlang. Nach einiger Zeit kehrte allerdings auch ich um, da der Weg nur noch fussbreit war (links und rechts steil bergab) und die giftigen Schwefelgase aus dem Krater das Atmen auch nicht gerade erleichterten.

Danach trennte sich das Spreu vom Weizen. Dem Grossteil der Touristen war Bromo genug und brachen nach Bali auf. Nicht so Valentine, Philippe und ich. Gemeinsam mit zwei weiteren (nona) Franzosen ging es auf ins naechste Gebirge - auf Ijen-Plateau, dessen Hauptmerkmal riessige Kaffeeplantagen sind (angeblich der beste Kaffee - den gibt es allerdings nur fuer den Export, was ich bei den bisher getrunkenen Kaffees nur bestaetigen kann).

Abends dann noch auf eigene Faust die Kaffeefabrik und einen (Dank der Vulkane) heissen Wasserfall (in dessen Wasser wir uns dann im Guesthouse-eigenen Pool wir uns bei tiefen Temperaturen erholten) erkundet.

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